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Generalplanung Plus: Etagentrennung und Modernisierung eines Bürogebäudes in Köln

Bestandsgebäude erzählen ihre eigene Geschichte. Manchmal eine, die man erst versteht, wenn man tiefer in das Projekt einsteigt. Genau das war der Fall beim Bürogebäude BFS W15 in Köln.
Annika Hermes
DVPzert Projektsteuerin in der Bau- und Immobilienwirtschaft & Gesellschafterin
Zwei Personen besprechen ein weißes Architekturmodell eines Stadtviertels auf einem Holztisch.

Die Ausgangslage

Das Ziel war klar: Ein bestehendes Bürogebäude sollte durch die Schaffung eigenständig nutzbarer Mieteinheiten und gezielte Modernisierungsmaßnahmen zukunftsfähig aufgestellt werden. Was auf dem Papier strukturiert klingt, bringt im Bestand regelmäßig Herausforderungen mit sich, die sich erst im Laufe des Projekts zeigen.
  1. Eigenständig nutzbare Mieteinheiten schaffen
  2. Gezielte Modernisierungsmaßnahmen umsetzen
  3. Brandschutztechnische Anforderungen im Bestand bewältigen
  4. Projektziele trotz unerwarteter Herausforderungen einhalten

Unvorhergesehene Herausforderungen erfolgreich gemeistert

Besonders im Bereich des Brandschutzes wurden Anforderungen sichtbar, die zu Projektbeginn nicht vollständig absehbar waren. Nicht weil niemand hingeschaut hatte, sondern weil Bestandsgebäude nun einmal selten alle Karten von Anfang an auf den Tisch legen. Wer im Bestand baut, braucht deshalb keine perfekten Voraussetzungen, sondern Erfahrung, Transparenz und die Fähigkeit, mit dem Unvorhergesehenen professionell umzugehen.
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Zwei lächelnde Kolleginnen betrachten und besprechen gemeinsam Entwürfe an einer weißen Wand im Büro.
Drei Geschäftspartner stehen lächelnd in einem modernen Büro mit Schreibtischen und Computern im Hintergrund.
Vier Personen sitzen an einem Holztisch bei einer Besprechung vor einem Bildschirm mit einem Stadtplan.

Unser Beitrag

Als Generalplaner und Projektsteuerer haben wir das Projekt von Anfang an ganzheitlich begleitet. Bereits zu Beginn wurden Risiken identifiziert, realistische Annahmen getroffen und die notwendigen Strukturen geschaffen, um flexibel auf neue Erkenntnisse reagieren zu können.
Kurze Entscheidungswege und eine enge Abstimmung aller Beteiligten sorgten dafür, dass auch unerwartete Anforderungen beherrschbar blieben. Wir haben Probleme frühzeitig angesprochen, Kosten realistisch eingeschätzt und die Interessen unseres Auftraggebers konsequent vertreten.
  • Risiken frühzeitig identifiziert und in der Kostenplanung berücksichtigt
  • Generalplanung und Projektsteuerung und -management aus einer Hand
  • Enge Abstimmung aller Beteiligten über die gesamte Projektlaufzeit
  • Transparente Kommunikation bei unerwarteten Anforderungen

Das Ergebnis

Nach drei Jahren Projektlaufzeit konnten sechs eigenständig nutzbare Mieteinheiten termingerecht an ihre Nutzer übergeben werden. Auf einer Bruttogeschossfläche von 6.000 m² entstand ein Gebäude, das modernen Anforderungen gerecht wird und langfristig wirtschaftlich betrieben werden kann.
"Nicht der Plan A entscheidet über den Projekterfolg, sondern der professionelle Umgang mit den Herausforderungen, die unterwegs entstehen."

Fazit

Das Bürogebäude BFS W15 steht exemplarisch für das, was Bauen im Bestand wirklich bedeutet. Nicht Perfektion, sondern Haltung. Wer Risiken frühzeitig benennt, Entscheidungen transparent trifft und die Interessen seines Auftraggebers konsequent im Blick behält, schafft auch unter schwierigen Voraussetzungen verlässliche Ergebnisse.
Wir behandeln jedes Projekt, als wäre es unser eigenes. Denn hinter jedem Projekt stehen Menschen, Erwartungen und erhebliche Investitionen. Genau das spüren unsere Auftraggeber, und genau deshalb vertrauen sie uns.

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